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  • Patrick

Som Tam: 6 verschiedene Papaya Salat Varianten


Papaya Salat ist eines der beliebtesten Gerichte unter Thais. Mitunter wird er sogar täglich gegessen. Doch wusstest du, dass Papaya Salat nicht gleich Papaya Salat ist? Es gibt nämlich unzählige verschiedene Varianten mit unterschiedlichen Arten der Zubereitung.


Die meisten Touristen in Thailand kommen in den Genuss des Som Tam Thai, wenn sie einen Papaya Salat probieren. Die beliebteste (und originale) Zubereitungsart ist jedoch Som Tam Poo Plara. In diesem Artikel zeigen wir dir 6 verschiedene Arten von Papaya Salat, um dir einen kleinen Einblick in die Vielfalt des Som Tam zu geben.


1. Som Tam Poo Plara

Unter Touristen zwar nicht unbedingt, jedoch bei Thais die ganz klare Nummer eins der Papaya Salate: Som Tam Poo Plara. Besonders bei den Menschen aus der Isaan Region beliebt, ist dies auch unsere liebste Variante von Papaya Salat, die wir mindestens einmal die Woche essen.

Der Som Tam Poo Plara wird mit in Streifen geschnittenerer, unreifer Papaya zubereitet. Hinzu kommen kleine Tomaten, meist eine Handvoll Chilis, lange grüne Bohnen, eine Art Thai Aubergine, Limetten, Knoblauch, Zucker und Fischsauce.

Das wichtigste bei Som Tam Poo Plara ist jedoch doch die „Plara“, die fermentierte Fischsauce. Sie macht den Geschmack aus! Viele Touristen mögen den Geruch jedoch nicht und es mag Gewöhnungssache sein, aber für uns ist es wirklich lecker.

Auch nicht zu vergessen: beim Zerstampfen im Mörser wird noch ein kleiner Krebs hineingegeben (auf Thailändisch „Poo“ genannt), der etwas salzigen Geschmack abgibt.


2. Som Tam Thai

Der Thai-Style Papaya Salat ist die Variante, welche die meisten Touristen zu Gesicht bekommen. Wenn du in einem Shop oder Restaurant Papaya Salat bestellst, ohne den weiteren Namen zu nennen, dann bekommst du Som Tam Thai.

Bei dieser Version des Papaya Salates sind folgende Zutaten verarbeitet: unreife Papaya, Knoblauch, Chili (meist nur wenige bei Touristen), lange grüne Bohnen und Tomaten. Verfeinert wird der Som Tam Thai mit (normaler) Fischsauce, Zucker und Limettensaft. Manchmal sind noch getrocknete, kleine Garnelen dabei.

Der Geschmack bei Som Tam Thai ist eine Kombination aus süßlich sowie sauer und natürlich auch scharf. Es kommt jedoch darauf an, wie viele Chilis verwendet werden. Du kannst dies bei deiner Bestellung angeben. Mit einer Chili liegst du zumindest beim ersten Salat nie falsch. Dann ist er noch auf jeden Fall genießbar.


3. Tam Pa

Tam Pa wird gerne auch als „Dschungel-Salat“ bezeichnet. Der Name ist in sofern zutreffend, da der Som Tam Poo Plara hier mit vielen weiteren Zutaten ergänzt wird. Dazu zählen z.B. Moo Yor (vietnamesische Wurst), Kep Moo (knusprige Schweinekruste), Bambus oder kleine Muscheln aus dem Reisfeld („Cherry Hoy“).

Das besondere an Tam Pa ist, dass du ihn in jedem Restaurant bzw. jedem Isaan-Shop anders serviert bekommst. Es gibt selten die absolut gleiche Zubereitungsart. Für mich eine der leckersten Varianten, weil er viel mehr als geschnittene Papaya bietet, auch wenn er nicht unbedingt immer ganz appetitlich aussieht.


4. Tam Sua

Die Zubereitung des Tam Sua ist meist dieselbe wie beim Som Tam Poo Plara. Der einzige Unterschied ist, dass hier noch Reisnudeln, auch als chinesische Nudeln (Khanom Chin) bezeichnet, hinzugefügt werden. Wenn du also mal keine Lust auf Reis hast, dann ist diese Variante eine nette Abwechslung.


5. Som Tam Goong Sod

Der Som Tam Goong Sod wird ebenfalls zubereitet wie der Som Tam Poo Plara. Zusätzlich zum normalen Papaya Salat werden bei dieser Version noch rohe Shrimps bzw. Garnelen hinzugefügt. Manchmal gibt es auch noch Akazien-Bohnen dazu. Der Som Tam Goong Sod eignet sich auch zum Essen mit Reisnudeln, anstatt dem beliebten Klebereis, wenn dir danach der Sinn steht.

Womöglich denkst du gerade „rohe Garnelen essen?“. Für unseren westlichen Gaumen ist das total ungewöhnlich. Es ist aber wirklich lecker und bei vielen Thais extrem beliebt. Solange die Garnelen frisch sind, kannst du sie auch bedenkenlos essen.


6. Tam Taeng

Der Tam Taeng ist nicht wirklich ein Papaya Salat, denn bei dieser Variante wird die Papaya durch eine Gurke ersetzt. Davon abgesehen, ist die Zubereitung fast genauso wie beim Som Tam Poo Plara, nur das hier der Salat ein bisschen weniger im Mörser zerstampft wird. Ansonsten würden die Gurkenstücke, die meist in kleine Streifen geschnitten sind, nur noch eine Gemüsebrühe sein.


Lust auf Thai Kitchen

Besuche: www.thai-restaurant.hamburg

Quelle: www.try-thai.de

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